Aufklärung hält nur, solange jemand daran denkt.
Ihr Rat ist richtig: nicht drängen lassen, auflegen, selbst zurückrufen. Er hat nur eine Schwäche im entscheidenden Moment. Man muss nicht leichtgläubig sein, um hereinzufallen. Es reicht, überrascht zu werden.
Eine Rückfrage braucht kein Gedächtnis
Gefragt wird, wer anruft, nicht die Person am Telefon. Sie muss sich nichts merken und nichts bedienen. Bekannte kommen sofort durch, Fremde hören erst eine Ansage. Arztpraxis und Handwerker werden nicht ausgesperrt.
Die Frage, bei der viele auflegen
Auf Wunsch hört vor dem Klingeln, wer unbekannt anruft: „Dieses Gespräch wird aufgezeichnet.“ Und: „Wenn Sie mit der Aufzeichnung einverstanden sind, drücken Sie die Eins.“ Wer betrügen will, legt hier oft auf. Eine Garantie ist das nicht.
Aufgenommen wird nur nach der Eins. Wer ablehnt, hört, dass nicht aufgezeichnet wird, und Ihr Telefon zeigt „Keine Aufnahme“. Oder PhoneWall legt auf, ganz wie eingestellt. Wer nichts drückt, wird nicht verbunden. Die Aufnahmen bleiben auf dem eigenen Gerät.
Am vorhandenen Anschluss
Gleiche Leitung, gleiche Rufnummer, vorhandene Telefone. Notrufe gehen immer durch und werden nie aufgezeichnet. Nachts landen Fremde auf Wunsch beim Anrufbeantworter.
Im Heim
Gehört der Anschluss der Bewohnerin, ist es derselbe Fall wie zu Hause. Läuft die Telefonie über die Anlage des Hauses, kommen Einwilligung, Verarbeitungsübersicht und Mitbestimmung dazu. Erprobt ist es am privaten Anschluss.