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PhoneWall

Wenn es klingelt, will jemand wirklich mit Ihnen sprechen.

PhoneWall nimmt Anrufe von unbekannten Nummern zuerst selbst an. Auf Wunsch hört, wer fremd anruft, dass das Gespräch aufgezeichnet werden soll, und muss dafür eine Taste drücken. Viele legen an dieser Stelle auf. Wer in Ihrem Telefonbuch steht, kommt sofort durch.

Ein Wohnzimmer am Nachmittag. Eine ältere Frau liest im Sessel, neben ihr steht das Telefon, auf dem Teppich schläft eine Katze. Auf dem Regal an der Wand steht PhoneWall neben dem Router. Ein Anruf kommt an. PhoneWall sagt der anrufenden Person, dass aufgezeichnet werden soll, und fragt nach seiner Zustimmung. Wer anruft, drückt die Eins, dann klingelt das Telefon.1
  1. Eine Nummer ruft an, die nicht in Ihrem Telefonbuch steht.
  2. PhoneWall nimmt ab: „Sie erreichen einen privaten Anschluss. Dieses Gespräch wird aufgezeichnet.“ Dann fragt es, ob die anrufende Person einverstanden ist.
  3. Wer die Eins drückt, stimmt zu: Ab jetzt läuft die Aufnahme, und es klingelt bei Ihnen. Wer die Neun drückt, hört: „In Ordnung. Dieses Gespräch wird nicht aufgezeichnet.“ Ihr Telefon zeigt beim Klingeln „Keine Aufnahme“. So wissen Sie vor dem Abheben, dass hier jemand nicht aufgezeichnet werden will.

Was bei einem Anruf passiert

Es kommt darauf an, wer anruft.

Ein Telefon klingelt.

Jemand, den Sie kennen

Es klingelt sofort, ohne Ansage. Wer so durchkommt, übernehmen Sie aus dem Telefonbuch Ihres Routers oder aus einer Datei und haken jede Nummer einzeln an.

Eine Sprechblase, daneben ein Telefon.

Eine unbekannte Nummer

Die Praxis, der Handwerker, die Enkelin vom Telefon einer Freundin. Sie hören eine kurze Ansage und werden verbunden. Ist die Aufnahme eingeschaltet, werden sie vorher um Zustimmung gefragt.

Ein Telefon steht still in der Ladeschale. Die Leitung bricht vorher ab.

Jemand, der auflegt

Bei Ihnen hat es nie geklingelt. Automatische Wählsysteme warten auf ein „Hallo“ und geben bei einer Ansage meist auf.

Und wenn doch einmal jemand durchkommt, den Sie nicht wollen? Nach dem Auflegen wählen Sie *77, dann ist diese Nummer gesperrt. Mit *78 kommt die letzte Nummer künftig ohne Ansage durch.

Ein Finger drückt auf einem Mobilteil die Taste Eins.19

Die Frage, bei der viele auflegen

Wer betrügen oder belästigen will, möchte seine Stimme nicht auf einer Aufnahme wissen. PhoneWall kann alle Unbekannten vor dem Klingeln fragen, ob das Gespräch aufgezeichnet werden darf.

Der Anrufer hört: „Sie erreichen einen privaten Anschluss. Dieses Gespräch wird aufgezeichnet.“ Und dann: „Wenn Sie mit der Aufzeichnung einverstanden sind, drücken Sie die Eins.“ An dieser Stelle legen viele auf. Eine Garantie ist das nicht. Wer trotzdem zustimmt, spricht ab dann auf eine Aufnahme, die Ihnen bleibt.

  • Aufgenommen wird nur nach ausdrücklicher Zustimmung per Taste. Was vorher gesprochen wurde, ist nicht auf der Aufnahme.
  • Wer ablehnt, hört, dass nicht aufgezeichnet wird, und wird verbunden. Ihr Telefon zeigt dann beim Klingeln „Keine Aufnahme“, Sie sind also vorgewarnt. Wenn Sie es so einstellen, legt PhoneWall stattdessen auf.
  • Wer gar nicht antwortet, wird nicht verbunden.
  • Mitten im Gespräch bitten Sie mit *3 um die Zustimmung. Aufgenommen wird erst nach dem Ja.
  • Die Aufnahmen bleiben auf Ihrem Gerät. Wir haben keinen Zugriff darauf.

Was bei einer Aufnahme erlaubt ist

Für wen PhoneWall gedacht ist

Suchen Sie sich aus, was auf Sie passt.

Ein älterer Mann sitzt am Tisch und telefoniert gut gelaunt. Neben ihm steht eine Tasse.

Wenn Sie selbst angerufen werden

Viele gehen irgendwann nicht mehr ran. Zu oft war es der angebliche Enkel, die angebliche Bank oder eine Umfrage. Dann verpasst man eben auch den Rückruf aus der Praxis.

An Ihrem Telefon ändert sich nichts. Sie behalten Ihren Apparat, Ihre Nummer und Ihren Anbieter. Es klingelt nur seltener, und wenn, dann meistens für Sie.

Notrufe gehen immer durch. 110 und 112 lassen sich nicht sperren.

Eine Frau schaut auf ihr Handy. Eine gestrichelte Linie führt von ihr zu einem kleinen Haus mit erleuchtetem Fenster in der Ferne.

Wenn Sie für Ihre Eltern mitdenken

Sie können nicht danebensitzen, wenn Ihre Mutter abhebt. Sie können aber dafür sorgen, dass ein fremder Anruf erst einmal eine Ansage hört und auf Wunsch gefragt wird, ob aufgezeichnet werden darf.

Ihre Eltern müssen nichts Neues lernen: keine App, keine Taste, die man sich merken muss. Eingerichtet wird einmal, über eine Seite im Browser. Das kann auch jemand anderes übernehmen.

Richten Sie es bitte nur mit ihrem Einverständnis ein. Es ist ihr Anschluss.

Mehr für Angehörige

Eine Küche am späten Abend. Vor dem Fenster steht der Mond, die Uhr zeigt kurz vor zehn. Ein Erwachsener hält eine Tasse, ein Kind steht daneben. Das Telefon auf der Anrichte bleibt still.

Wenn mehrere an einem Anschluss hängen

Jeder im Haus kann mitpflegen, wer durchkommt, direkt am Telefon. *77 sperrt die letzte Nummer, *78 lässt sie künftig gleich klingeln. Wer mitten im Gespräch merkt, dass es Werbung ist, drückt *9, dann kommt diese Nummer nicht wieder durch.

Für den Abend gibt es die Nachtruhe. Unbekannte landen dann beim Anrufbeantworter, und das Telefon bleibt still. Wer im Telefonbuch steht, kommt auch nachts durch. Das ist Absicht. Liegt eine neue Nachricht auf dem Anrufbeantworter, zeigen Telefone, die das können, sie an.

Ein Gespräch für jemand anderen geben Sie am Telefon weiter, an ein anderes Telefon im Haus oder an eine Nummer draußen. Und wer die eigene Nummer nicht zeigen will, wählt #31# vor der Nummer.

Eine Empfangstheke in einer Praxis. Eine Frau im weißen Kittel trägt ein Headset, vor ihr liegen ein Terminbuch und ein Bildschirm.

In der Praxis, der Kanzlei, dem kleinen Betrieb

Wer in einer Praxis oder einem Betrieb anruft, tut das oft von einer Nummer, die niemand kennt. Darum sperrt PhoneWall sie nicht, es spielt ihnen erst eine Ansage vor.

Mehrere Leitungen, auch von verschiedenen Anbietern, laufen über ein Gerät. Hat Ihr Anschluss Durchwahlen, geht jede an das Telefon, an das sie gehört. PhoneWall One führt drei Gespräche gleichzeitig, PhoneWall Server mehr. Ein Fax erkennt PhoneWall an seinem Ton und stellt es an Ihr Faxgerät durch, ohne Frage und ohne Aufnahme.

Aufgezeichnet wird nur, wenn die anrufende Person vorher mit der Taste 1 zustimmt. Die Frage lässt sich nicht abschalten. Für die Aufnahmen sind Sie verantwortlich, sie liegen bei Ihnen und wir haben keinen Zugriff darauf.

Erprobt ist PhoneWall bisher am privaten Anschluss. Wenn Sie es für Ihren Betrieb prüfen möchten, schreiben Sie uns.

Zwei Menschen an einer Ladentheke. Einer reicht dem anderen ein kleines grünes Gerät. Im Regal dahinter stehen weitere davon.

Wenn Sie PhoneWall anbieten oder einbauen möchten

Was uns fehlt, ist der Weg zu den Menschen, die es brauchen. Dafür suchen wir Netzbetreiber, Gerätehersteller, Händler und Beratungsstellen.

Am besten gehört die Funktion dorthin, wo das Telefonbuch ohnehin liegt: in den Router, die DECT-Basis, das Seniorentelefon. Bis es so weit ist, steht ein kleines eigenes Gerät daneben.

Was wir von Partnern suchen

Was sich nicht ändert

Ihr Telefon, Ihre Nummer, Ihr Anbieter. PhoneWall kommt zu dem dazu, was schon da ist. Hängen Ihre Telefone an Ihrem Router, bleiben sie dort, und PhoneWall stellt die Anrufe zu ihnen durch.

Nichts davon geht in eine Cloud. Listen, Ansagen und Aufnahmen bleiben bei Ihnen im Haus.

Das kleine Gerät oder die Software

PhoneWall One

Ein eigenes kleines Gerät für bis zu drei Gespräche gleichzeitig. Netzwerkkabel ins Hausnetz, Strom dran, dann führt eine Seite im Browser durch die Einrichtung.

PhoneWall Server

Dieselbe Idee als Software für einen Rechner, der ohnehin läuft. Er führt mehrere Gespräche gleichzeitig und versteht auf Wunsch ein gesprochenes Ja oder Nein, ebenfalls ohne Cloud.

Vier Blätter zum Ausdrucken

Viele Menschen, um die es hier geht, sitzen nicht am Computer. Ein Blatt auf dem Küchentisch erreicht sie eher. Jedes passt auf eine Seite A4.

Die Blätter gibt es als PDF. Wer sie lieber im Browser ansieht: Für Sie, Für Angehörige, Für Beratung und Pflege, Für Partner.

Wo PhoneWall gerade steht

PhoneWall läuft seit Wochen an unserem eigenen Anschluss. Kaufen kann man es noch nicht, die Geräte sind Vorserie.

PhoneWall arbeitet mit SIP, genau wie ein IP-Telefon. Es meldet sich bei Ihrem Telefonanbieter oder an Ihrem Router an, und Ihre Telefone melden sich bei PhoneWall an. Technische Details schicken wir gern auf Anfrage.

phonewall@loichis.de

Schreiben Sie kurz dazu, für wen Sie fragen: für sich, für Ihre Eltern oder für einen Betrieb. Dann können wir passend antworten.